03.03.2012 Brand 2. Alarm; Brand Fitnessstudio; Straße des 13. Januar; SB St.Johann

Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS)

LF 16-TS

Das Löschgruppenfahrzeug (LF16-TS) führt den Funkrufnamen Florian Saarbrücken 13/44.

Auf dem LF 16-TS sind 4 umluftunabhängige Atemschutzgeräte mit Masken verladen. Es handelt sich um Überdruckgeräte. Sie werden in Gebieten eingesetzt, in denen der Feuerwehrmann vor Atemgiften oder Sauerstoffmangel geschützt werden muss. Die Geräte verfügen über eine Druckluftflasche, in der 1800l Luft bei 300 bar zusammengepresst sind. Mit diesem Vorrat kann die Einsatzkraft im Schnitt ca. 20 Minuten arbeiten. Sobald das Atemschutzgerät einen Druck von 50 bar unterschreitet ertönt das Rückzugsignal.

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Um dem Maschinisten die Atemschutzüberwachung zu erleichtern ist eine Atemschutzüberwachungstafel vorhanden. Auf ihr werden die Klett-Namensschilder der Trupps sowie ihre Einsatzzeiten festgehalten. Ein Wecker erinnert an die maximale Einsatzzeit.

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Eine Motorsäge der Firma Stihl vom Typ 026 wird verwende um beispielsweise umgestürzte Bäume zu beseitigen. Sie hat ein Gewicht von 4,7 kg, einen Hubraum von 48,7 cm³ und bringt eine Leistung von 2,6 KW bzw. 3,5 PS. Die zulässige Höchstdrehzahl dieser Motorsäge sind 14000 u/min und ihre Leerlaufdrehzahl beträgt 2800 u/min. Sie läuft mit Gemisch 1:25.

Für die Arbeit mit der Kettensäge steht dem Feuerwehrmann auch noch eine erweiterte persönliche Schutzausrüstung in Form einer Schnittschutzhose und einem Helm mit Visier und Gehörschutz zur Verfügung.

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Von Marke Eigenbau ist ein Hydroschild verladen. Das Hydroschild besteht aus einem Metallrohr, an welchem an einer Seite zur Wasserzufuhr eine C- oder B-Kupplung und an der anderen Seite eine unten flache und oben abgerundete Metallplatte angebracht ist. Nachdem das Löschwasser auf die Metallplatte trifft, erzeugt es je nach Wasserdruck, Gerätetyp und Wasserdurchflussmenge (800 - 1800 l/min) eine bis zu 10 Meter hohe und 30 Meter breite Wasserwand.

 

Hydroschilder werden zur Abschirmung gegen Wärme, Flammen, Rauch und zum Niederschlagen von Dämpfen oder zum Schutz von Personen oder Objekten gegen Rauchentwicklung eingesetzt. Der Nutzen beim Einsatz gegen Wärmestrahlung ist umstritten, da die Wirkung stellenweise bezweifelt wird. Sicher ist jedoch, dass der verhältnismäßig hohe Wasserverbrauch den Einsatz gerade in der Erstphase eines Einsatzes oft ausschließt. Das Hydroschild wird durch den Wasserdruck auf den Boden gepresst, so dass es seine Lage während des Betriebs nicht verändern kann. Dadurch wird kein zusätzliches Personal benötigt.

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Um beim Vorgehen mit C-Schläuchen Zeit zu sparen, sind auf dem LF 16-TS drei Schlauchtragekörbe mit jeweils drei C-Schlauchen verladen. Der Einsatz von Schlachtragekörben und ihre Vorteile sind situationsabhängig.

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Für technische Hilfeleistungen sind zwei Werkzeugkästen verladen. Einer mit Elektrowerkzeug und einer mit allgemeinem Werkzeug.

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Um eine Ölspur beseitigen zu können, hat das LF 16-TS einen Vorrat an Ölbindemittel an Bord. Es wird mit Hilfe von Schaufeln und Besen auf die Fahrbahn aufgetragen.

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Falls ein Feuer mit Wasser nicht zu löschen ist, muss man alternative Löschmittel benutzen. Für diesen Fall ist auf dem Fahrzeug ein Schaumrohr mit Zubehör (Zumischer, Schaummittel, etc.) verladen. Das LF 16-TS verfügt über ein Mittel- und ein Schwerschaumrohr, jeweils mit einem B-Anschluss. Das Schaumrohr ist erst ab einem Wasserdruck von 5 bar einsetzbar.

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Um Schächte und kleinere Keller auszupumpen, verfügt das Fahrzeug über zwei Elektrotauchpumpen die mit 230 Volt betrieben werden. Jede von ihnen hat einen B-Abgang und fördert 400 Liter pro Minute bei 1 bar.

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Im Heck ist eine Tragkraftspritze (TS) eingeschoben. Da es sich um eine Zivilschutzversion der TS 8/8 handelt (also: TS 8/8-ZS), fördert sie nicht nur 800 Liter pro Minute bei 8 bar, sondern 1600 Liter. Sie wird mit Normalbenzin b betrieben. Da bei längeren Einsätzen ein Befüllen des Tanks aufgrund der hohen Temperaturen an der Pumpe zu riskant wäre, kann die TS über eine spezielle Vorrichtung das Benzin direkt aus einem Kanister saugen.

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Eine große Gefahr bei Bränden ist unter anderem die große Hitzeentwicklung. Falls diese bei gewissen Bränden zu groß wird, kann sich der Feuerwehrmann mit Hitzeschutzanzügen schützen.

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Das LF 16-TS verfügt über eine Vorbaupumpe. In diesem Fall handelt es sich um eine Feuerlöschkreiselpumpe 16/8-ZS. Da es sich auch hier um eine Zivilschutzversion handelt, fördert sie 2400 Liter pro Minute bei 8 bar und nicht 1600 Liter.

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Damit die Feuerwehrmänner bei ihren Einsätzen auch vor dem Straßenverkehr geschützt sind, ist diverses Absperrmaterial verladen (Pylonen, Blitzleuchten, etc.)

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Büffelwinde

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Notruf 112
Notruf 112

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